
Das IPad 3 von harshajmera/Flickr.com
Das iPad hat in unserer Gesellschaft bei seiner Einführung für erhebliches Furore gesorgt. Brandneu war der Mini-PC im Tablet-Format. Mit der aktualisierten Version des iPad2 hat Apple noch einiges an technischem Schnickschnack hinzugefügt und große Veränderungen versprochen. Im Grunde ist der Verkauf sehr gut angelaufen. Dennoch klagen Apple-Käufer vor allem über ein Problem: die Inhalte auf dem Bildschirm wirken nicht so fein gezeichnet, wie es manch einer gerne hätte. Die Zeiten der verpixelten Bilder sind schließlich vorbei und immerhin wartet auch das iPhone4 mit einem Retina-Display auf, welches gestochen scharfe Bilder ermöglicht. Für das iPad3 wurde nun von Apple-Ikone Steve Jobs auch ein solches Display versprochen, schließlich will der Technik-Guru seine Schäfchen zufriedenstellen. Mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten soll das gerät künftig Bilder auflösen. Hinweise darauf gibt es schon für das kommende iOS-5-Betriebssystem. Apple will also die Retina-Technik, und der Konzern wird sie auch bekommen. Die Frage ist nur: Wann? Die Produktion der Retina-Displays für Tablet-Formate steckt momentan noch in den Kinderschuhen. Samsung erklärte vor kurzem, dass mit einer Markteinführung nicht vor Anfang 2012 zu rechnen sei. Da Apple gegenüber anderen Herstellern immer einen Bonus bekommt, kann man mit einem Retina-iPad vermutlich gegen Februar 2012 rechnen. Jedoch verrieten Insider vor Kurzem, dass sämtliche Testläufe momentan nicht zufriedenstellend seien und sich die Markteinführung gut und gerne um ein paar Monate verzögern könnte. Es gilt abzuwägen, was wichtiger ist: so schnell wie möglich die neuste Technik anzubieten oder auf deren gute Qualität zu warten?
Apple hat mittlerweile den angekündigten iPad3-Start von 2011 auf Anfang 2012 offiziell verschoben. Firmen wie Sharp, LG und Samsung gehören zu den ersten, die bereits Prototypen der Retina-Tablets in der Öffentlichkeit vorgestellt haben.