Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mail-Verwaltung und vieles mehr bietet Google seinen Kunden an, so dass mehrere Nutzer auf die abgespeicherten Daten zugreifen können. Dieses System macht sich sehr nützlich z.B. bei der monatlichen Dienstplan-Erstellung. Das Unternehmen erstellt den Plan, legt ihn auf dem Server von Google ab, der Arbeitnehmer öffnet die Internetseite von Google und kann die Daten, in diesem Fall den Dienstplan, nutzen und sehen. Dieses Verfahren, wo die Daten bei einem Drittanbieter im Rechenzentrum liegen und der Nutzer auf diese über die Web-Seite zugreift, nennt man Cloud Computing. Neben Google haben sich auch Salesforce und der Software-Riese SAP auf diesen Bereich spezialisiert. Programmierer nutzen dafür eine Wolke als Symbol für dieses Programm, weshalb sich der Name von dieser Darstellung abgeleitet hat: Cloud, zu Deutsch Wolke.
IT-Experten von Unternehmen sind zwar an dieser Methode des Datentransfers interessiert, allerdings nicht unbedingt an den inhaltlichen Hauptpunkten wie Datenspeicherung und Virtualisierung dieses Dienstes. Cloud Computing wird mittlerweile häufiger eingesetzt, allerdings verwenden die meisten Unternehmen Mietsoftware, wie zum Beispiel Datev. Ein Grund dafür könnten zum Beispiel die rechtlichen Rahmenbedingungen sein: So dürfen beispielsweise Buchungsbelege nur im Inland aufbewahrt werden. Würde man sie virtualisieren und ins Netz stellen, könnte man sie überall auf der Welt durch das Internet abrufen lassen und würde dann gegen das Handelsrecht verstoßen.
Denkt man an die steigenden Kosten für Strom und Hardware, scheint Cloud Computing eine günstige Alternative zu sein – allerdings nur auf den ersten Blick. IT-Experten fanden heraus, dass Computing am Anfang zwar günstiger sei, jedoch wird es teurer mit zunehmenden Kosten für den Datentransfer. Auch deswegen sehen die Forscher Cloud Computing, auch genannt „Software as a Service (SaaS)“, als gute Idee an, die es allerdings schon bald nicht mehr auf dem Markt geben wird, weil sie für Unternehmen nicht vollends praktisch ist, wie man am Anfang denkt.

Cloud Computing, Foto: maintec_flickr
“Guten Tag,
meiner Meinung nach ist die Gefahr des Missbrauches einfach zu hoch. Ich soll meine geschäftlichen Daten ins Netz laden? Ich kann mir gut vorstellen, dass die erste große negativ Schlagzeile nicht lange auf sich warten lässt. Ansonsten gefällt mir der Blog sehr gut, weiter so!”