Ein Jeder hat eine innere Uhr. Diese innere Uhr wird durch Licht synchronisiert und ließ den Menschen früher immer zur rechten Zeit aufwachen – nämlich dann, wenn es am wenigsten stört. Doch Sonne und Mond sind schon lange nicht mehr die einzigen Lichtquellen. Daher kommt auch die innere Uhr des Menschen leicht durcheinander. Auch Schichtarbeit kann das Schlafverhalten ungünstig beeinflussen und zu Rhythmusstörungen führen. Wer solche Störungen bekämpfen will, kann es mit dem Einsatz von Apps für besseren Schlaf versuchen. Dabei handelt es sich um Programme, die ihre Nutzer zu einer Zeit wecken können, die für sie am besten ist. Oder aber sie errinnern einen daran, dass es an der Zeit ist, seine Nachtruhe anzugehen.
Der menschliche Körper ist so eingestellt, dass es immer eine bestimmte Zeit gibt, zu der man am besten aufwachen soll. Von Tag zu Tag kann diese Zeit varieren. Wenn man seine Weckzeiten danach richtet, hat man einen besseren Schlaf und ist schneller wach, wenn der Wecker klingelt. Um seinen eigenen Schlafrhythmus genau zu erkunden, musste man früher mindestens eine Nacht im Schlaflabor verbringen. Heute aber genügt es, wenn man ein Armband namens Lark umschnallt. Das Gerät funktioniert in Verbindung mit einem iPhone und kann über einen Mikrosensor den eigenen Schlaf und seinen Rhytmus überwachen und aufzeichnen. Die entsprechenden Daten über den eigenen Schlaf sendet das Gerät ans Telefon. Da kann am nächsten Morgen die eigene Schlafkurve angesehen werden. Je nach dem wie das Schlafverhalten und die eigene Schlafkurve ausgefallen sind, entscheidet das Gerät darüber, wann man am besten geweckt werden soll. Das Ganze geht auch ganz ohne Töne: Zur richtigen Zeit beginnt das Band ganz einfach zu vibrieren. Dabei ist Lark genauer als manche andere Apps, die über Bewegungssensoren im eigenen Smartphone funktionieren. Denn Lark wird am Körper getragen und interpretiert die eigenen Schlafbewegungen präziser.